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Die Insel Garten bildet das südliche Ende von Fosen. Die moderne Ferienanlage und der großzügig angelegte Yachthafen von  Fjord-Fishing AS liegen an der Nordwestküste der Insel.

 

                                    
                                                                                                        Kleine, private Anlegeplätze von Garten

Garten hat eine Fläche von 1,5 km² und blickt auf eine lange Geschichte zurück. Die erste namentliche Erwähnung von Bewohnern ist auf das Jahr 1342 datiert. Ursprünglich lebten hier Fischer und Bauern. Noch heute gibt es fünf landwirtschaftliche Betriebe, allerdings lebt nur noch eine Familie allein vom Fischfang. Der im Jahr 1948 erbaute Damm verbindet Garten mit dem Festland.

Seitlicher Blick auf den Damm

In den 30er Jahren erstellte man den idyllischen Hafen, der 1978 um ein Terminal für Fähren erweitert wurde und nunmehr allen touristischen Anforderungen gerecht wird. Von hier kann man regelmäßig die vorgelagerten, bewohnten Inseln auch mit dem PKW erreichen.  



                                                                                                                                    
Einheimischer Fischer

Die Landschaft von Garten zeichnet sich in erster Linie durch markante, felsige Hügel aus, die in krassem Kontrast zum angrenzenden flachen Weideland stehen. Die höchste Erhebung, Gartkviga, misst 75 Meter. Zusammen mit seinem kleinen Bruder, dem Gartkvigola, bildet er das landschaftliche Erkennungsmerkmal von Garten.


Hügellanschaft von Garten

An dieser charakteristischen Hügelformation kann man Garten selbst von den berühmten Postschiffen der Hurtigruten leicht erkennen. Sie passieren die Insel zweimal täglich auf ihrer Strecke von Bergen nach Kirkenes und zurück.




                                                                                                            
     Schiff der Hurtigruten am Horizont

Für den Sportfischer sind die Fischgründe um Garten ein Paradies: in kurzer Zeit erreicht man mit dem Boot den Ørlandstraumen. Die Straumen, unter Anglern berühmte natürliche Fjord- oder Meeres-Engpässe, verheißen dem Fischer einen reichen Fang, und selbst der ungeübte Petrijünger wird hier problemlos beachtliche Erfolge verzeichnen können. Der Ørlandstraumen verlangt dem Bootsfahrer jedoch einige Vorsicht ab,  da hier  die Strömungen von Fjord
Luftaufnahme                                       und offener See unmittelbar aufeinander treffen.

 

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